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30. Abi Jubiläum: Klassentreffen Abi-Jahrgang 1980 29-07-2010 [15:01 BST]: Beitrag von:corinna |
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WE DID IT AGAIN!
5 Jahre nach unserem letzten Klassentreffen wurde anlässlich des 30. Abi Jubiläums am 29. Mai 2010 in Den Haag wieder gefeiert.
Lange hatten Corinna, Alex und Sofie an den Vorbereitungen für dieses Event gezimmert und vor allem Corinnas Organisationstalent und Geduld hatten wir es zu verdanken, dass trotz zahlreicher Absagen (leider bis zum letzten Moment) dieses Treffen wieder zu einem Knaller wurde.
Den Auftakt machte am Nachmittag ein Lunch 'op z'n Hollands' im Beachclub Zippers in Kijkduin. Das Wetter war zwar holländisch bewoelkt und die Sonne war nur streckenweise zu sehen, aber es regnete nicht und so konnte man in altbewährter Runde draussen zusammensitzen und ueber Altes und Neues tratschen. Statt der erwarteten grossen Guppe waren wir zwar 'nur' zu 13., zuzüglich einiger mitgebrachter Partner, doch war es, wenn auch keine wilde, so doch eine sehr fröhliche 13, die da zusammengefunden hatte. Zwei unserer ehemaligen Lehrer, Frau Schmidt (Mathe und Physik) und David Williams (Englisch/Klassenlehrer), hatten sich ebenfalls eingefunden und die alte Vertrautheit war sofort wiederhergestellt!
Abends um 19 Uhr ging es dann zu Alex nach Wassenaar, wo alles für eine feuchtfröhliche Party bereitstand. Obwohl unsere zwei Lehrer am Abend verhindert waren, so war doch der Rest der Truppe bester Dinge und die Korken so einiger Flaschen Prosecco knallten! Auch vor dem von unserem polnischen Klassenkameraden Marek mitgebrachten Wodka schreckten nicht viele zurück und so wurde die Stimmung recht ausgelassen und es war deutlich zu merken, dass man sich im Kreise der alten Freunde noch immer genauso wohl fühlte, wie einst. Zu vorgerückter Stunde wurde mit lautem Juhu Deutschlands Sieg beim Eurovision Songcontest begrüsst und wieder mussten einige Flaschen Champagner ihr Leben lassen. Als um 2 Uhr nachts beschwingt der Heimweg angetreten wurde, waren sich alle einig: es war ein schöner Tag und: WE WILL DO IT AGAIN!
Und hier sind die Fotos:
http://picasaweb.google.com/maudcorinna/Klassentreffen2010#
Alexandra von Coburg-Borzel
Die Teilnehmer waren:
Hartmut Altmann
Maruschka Balzer
Roland Bartsch
Alexandra von Coburg-Borzel
Frauke Dee
Stefanie Jaekel-Exner
Claudia Lex
Marek Maczula
Isabella Morawska
Bettina Pohl-Luetcke
Corinna Preuss-Schaller
Sofie Rodriguez
Claudia Schwendenwein
und unsere Lehrkräfte
Renate Schmidt
David Williams |
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Abschiedsbuch für Heide de Lange 30-03-2009 [21:22 BST]: Beitrag von:U.Munstermann |
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Liebe ehemalige Schüler der DISDH,
am 3. Juli 2009 werden wir eine sehr verdiente und beliebte Kollegin in den "Ruhestand" verabschieden - Frau Heide de Lange.
Sie hat über 40 Jahre in unserem Kindergarten gearbeitet und bestimmt sehr viele von Ihnen auf den ersten Schritten in der DISDH begleitet.
Im Rahmen der Abschiedsfeierlichkeiten möchten wir Frau de Lange sehr gerne eine bleibende Erinnerung überreichen: Wir bitten alle aktiven und ehemaligen Schüler von Frau de Lange, einen kleinen Gedanken, einen Brief, ein Bild etc. zu schreiben/gestalten. Diese werden dann gesammelt, gebündelt und Heide überreicht.
Dieser Brief sollte DIN A4-Format haben und uns bis zum 30.05.09 erreichen.
Für Heide ist es sicherlich auch spannend, wenn der Briefbogen mit Fotos von früher und heute geschmückt wäre.
Bitte schicken Sie Ihren Brief entweder an: rpitzner@disdh.nl, Stichwort: "Abschied de Lange", oder per Post an: Deutsche Internationale Schule Den Haag, van Bleiswijkstraat 125, 2582 LB Den Haag, Stichwort: Abschied de Lange
Ich würde mich sehr freuen, wenn wir Heide mit Hunderten Briefen von ehemaligen Schülern überraschen könnten!
Herzliche Grüße,
R. Pitzner |
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A Day At The Beach 24-09-2008 [02:45 BST]: Beitrag von:Lurchi Leber |
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Die letzte Durchsage in der Klasse lautete: "Treffpunkt Kurhaus Scheveningen, 9.00 Uhr s.T." Nun wurde es richtig Zeit, Klassenkameraden mit jüngeren Geschwistern anzusprechen, denn wer hatte noch ein Rad? Der Brommer war das damals angesagte Fortbewegungsmittel, möglichst noch frisiert - dagegen war ein Fahrrad so etwas wie Pfeil und Bogen in den Zeiten des Pulvers. Zum Klassenausflug in den Dünen konnte man jedenfalls unmöglich mit dem Brommer kommen, so war jeder am nachmittag mit dem Organisieren eines Zweirads beschäftigt.
Tatsächlich fand sich jeder am nächsten Morgen mit einem Velo vor dem Kurhaus ein, man schmunzelte über Herrn Hansens Exemplar, welches nur so blinkte, als ob es direkt aus dem Fahrradgeschäft käme. Rasch fand sich die Logistik in kleiner Runde um Hansen ein, Zielpunkt war das Pannenkoekenhuisje in Kijkduin.
Dann hieß es: "Frisch ans Werk!" und das Feld stob davon. Ein letzter Blick auf das Scheveninger Kurhaus und die Promenade bevor man in die Natur pur eintauchte. Jeder sah sofort, wer nun reisegewandt oder aber Stubenhocker war. Der Kenner hatte Proviant und Getränke hinter seinem Sattel verstaut, während der Dilettant sich zunächst auf seinem Sitz eine Zigarrette gegen den Fahrtwind ansteckte. Die Unterhaltung wurde etwas lauter, da man gegen den Strandwind anschreien musste. Herrlich das auf und ab der Dünen, zur rechten Hand befand sich gesperrtes Militärgebiet. Zunächst hatten wir linkerhand eine prächtige Einsicht auf den wunderbaren Strand, doch in seinem Verlauf führte der Dünenweg langsam in das Land hinein. Am tiefsten Punkt der Strecke erhoben sich links und rechts enorme Dünen, deren Scheitel man langsam aufwärts strampelnd wieder erreichte.
Interessant auch die Vegetation, hier ganze Baumgruppen zusammengeschlossen, dort wiederum nur Sand und kniehohe Sträucher. Unsere Strecke war von Zaunpfählen eingefasst, die mit Stacheldraht verbunden waren, um ein Eindringen in Naturschutzgebiete zu verhindern. Plötzlich ein feines Zischen gefolgt von einem herzhaften Fluch. Jo's vorderer Reifen war platt, es musste eine Pause eingelegt werden. Während Det und Jo es sich sofort an einer Düne bequem machten, um auf den Schreck erst einmal einen Glimmstengel zu entzünden, kam Hansen zurückgeradelt und wies in dieser Situation auf die Quintessenz von Brechts "Jasager" hin. Einen Ausweg aus unserer Lage bot uns Peter, auch "Pronus", der Gebückte genannt, an. Im Auto seines Vaters, welches am Kurhaus geparkt blieb, befände sich reichlich Reifenkleber und in zwanzig Minuten könne er mit dem Utensil wieder da sein. Soviel Zeit benötige er auch für seine Zigarrette, sprach Jo und Hansen segnete Peters Vorschlag flugs ab.
Nach einer halben Stunde hatten wir enorm zu radeln, um die vorgepreschte Karawane wieder einzuholen. Dieser Gewaltmarsch unter brennender Sonne machte schon recht durstig und so entdeckten Jochi und Adel bald schon eine Oase in Form eines grossen grünen Wasserspenders. Jochi war als Erster rasch zur Stelle und schluckte in grossen Zügen bis er aufgrund des merkwürdigen Geschmacks den starken Rostgehalt des ersten Liters bemerkte.
Mit grossem Hallo erreichten wir am frühen Nachmittag das Pfannkuchenhaus, wo nun ausgiebig die vielen verschiedenen Varianten des Eierkuchens ausprobiert wurden. Jutta bestellte die kleinste Variante (Kaboutertje), Eva hingegen die umfangreichste Portion (Holzfällerteller). Tags zuvor war in der Klasse bestimmt worden, daß jeder sich einen kurzen Text oder ein Gedicht aussuchen möge, welche er nach dem Mittagessen im Kreise der Anwesenden vortrage. Das wurde ein recht kurzweiliger Nachmittag im sonnigen Grünen.
Auf dem Rückweg wurde kurzerhand beschlossen, den Radausflug in unserer Haager Szenenkneipe "Factory" ausklingen zu lassen. Hier konnte man bei wohlverdientem Durst ohne Verdacht auf eventuelle Rostrückstände dem Pilsfluss freien Lauf lassen. |
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