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14-10-2008 [13:19 BST]: Beitrag von:Lurchi Leber
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"Drei Fotos von diesem Fahrradausflug durch die Haager Dünen im Mai 1973 sind im FOTOALBUM unter "Abiturjahrgang 1973" zu sehen.

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A Day At The Beach
24-09-2008 [02:45 BST]: Beitrag von:Lurchi Leber
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Die letzte Durchsage in der Klasse lautete: "Treffpunkt Kurhaus Scheveningen, 9.00 Uhr s.T." Nun wurde es richtig Zeit, Klassenkameraden mit jüngeren Geschwistern anzusprechen, denn wer hatte noch ein Rad? Der Brommer war das damals angesagte Fortbewegungsmittel, möglichst noch frisiert - dagegen war ein Fahrrad so etwas wie Pfeil und Bogen in den Zeiten des Pulvers. Zum Klassenausflug in den Dünen konnte man jedenfalls unmöglich mit dem Brommer kommen, so war jeder am nachmittag mit dem Organisieren eines Zweirads beschäftigt.

Tatsächlich fand sich jeder am nächsten Morgen mit einem Velo vor dem Kurhaus ein, man schmunzelte über Herrn Hansens Exemplar, welches nur so blinkte, als ob es direkt aus dem Fahrradgeschäft käme. Rasch fand sich die Logistik in kleiner Runde um Hansen ein, Zielpunkt war das Pannenkoekenhuisje in Kijkduin.

Dann hieß es: "Frisch ans Werk!" und das Feld stob davon. Ein letzter Blick auf das Scheveninger Kurhaus und die Promenade bevor man in die Natur pur eintauchte. Jeder sah sofort, wer nun reisegewandt oder aber Stubenhocker war. Der Kenner hatte Proviant und Getränke hinter seinem Sattel verstaut, während der Dilettant sich zunächst auf seinem Sitz eine Zigarrette gegen den Fahrtwind ansteckte. Die Unterhaltung wurde etwas lauter, da man gegen den Strandwind anschreien musste. Herrlich das auf und ab der Dünen, zur rechten Hand befand sich gesperrtes Militärgebiet. Zunächst hatten wir linkerhand eine prächtige Einsicht auf den wunderbaren Strand, doch in seinem Verlauf führte der Dünenweg langsam in das Land hinein. Am tiefsten Punkt der Strecke erhoben sich links und rechts enorme Dünen, deren Scheitel man langsam aufwärts strampelnd wieder erreichte.

Interessant auch die Vegetation, hier ganze Baumgruppen zusammengeschlossen, dort wiederum nur Sand und kniehohe Sträucher. Unsere Strecke war von Zaunpfählen eingefasst, die mit Stacheldraht verbunden waren, um ein Eindringen in Naturschutzgebiete zu verhindern. Plötzlich ein feines Zischen gefolgt von einem herzhaften Fluch. Jo's vorderer Reifen war platt, es musste eine Pause eingelegt werden. Während Det und Jo es sich sofort an einer Düne bequem machten, um auf den Schreck erst einmal einen Glimmstengel zu entzünden, kam Hansen zurückgeradelt und wies in dieser Situation auf die Quintessenz von Brechts "Jasager" hin. Einen Ausweg aus unserer Lage bot uns Peter, auch "Pronus", der Gebückte genannt, an. Im Auto seines Vaters, welches am Kurhaus geparkt blieb, befände sich reichlich Reifenkleber und in zwanzig Minuten könne er mit dem Utensil wieder da sein. Soviel Zeit benötige er auch für seine Zigarrette, sprach Jo und Hansen segnete Peters Vorschlag flugs ab.

Nach einer halben Stunde hatten wir enorm zu radeln, um die vorgepreschte Karawane wieder einzuholen. Dieser Gewaltmarsch unter brennender Sonne machte schon recht durstig und so entdeckten Jochi und Adel bald schon eine Oase in Form eines grossen grünen Wasserspenders. Jochi war als Erster rasch zur Stelle und schluckte in grossen Zügen bis er aufgrund des merkwürdigen Geschmacks den starken Rostgehalt des ersten Liters bemerkte.

Mit grossem Hallo erreichten wir am frühen Nachmittag das Pfannkuchenhaus, wo nun ausgiebig die vielen verschiedenen Varianten des Eierkuchens ausprobiert wurden. Jutta bestellte die kleinste Variante (Kaboutertje), Eva hingegen die umfangreichste Portion (Holzfällerteller). Tags zuvor war in der Klasse bestimmt worden, daß jeder sich einen kurzen Text oder ein Gedicht aussuchen möge, welche er nach dem Mittagessen im Kreise der Anwesenden vortrage. Das wurde ein recht kurzweiliger Nachmittag im sonnigen Grünen.

Auf dem Rückweg wurde kurzerhand beschlossen, den Radausflug in unserer Haager Szenenkneipe "Factory" ausklingen zu lassen. Hier konnte man bei wohlverdientem Durst ohne Verdacht auf eventuelle Rostrückstände dem Pilsfluss freien Lauf lassen.

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Wie war das damals ?
23-03-2007 [23:01 GMT]: Beitrag von:georg3006
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Lang lang ist es her. Viele Erinnerungen sind verblaßt. Einiges haben die Synapsen noch auf Abruf geschaltet: Frau Bakkers Nasenstüber oder Nasenreiber. Die gelben "Beuk" Busse die mich jeden Morgen von Voorschoten nach Den Haag in die Bleiswijkstraat gefahren haben. Ein alter weisser Mercedes Benz, mit dem mein damaliger Freund Manfred Zeisler und sein Bruder jeden Morgen gebracht wurden. Der Unterricht mit den netten "Taal" Boekjes; ich habe sie nach vielen vielen Umzügen nicht wiedergefunden. Letzte Woche bei meinen Eltern in München habe ich ein altes Klassenfoto gefunden. Ich werde es beizeiten scannen und prüfen ob man es hier uploaden kann. Ich würde mich wirklich riesig freuen wenn mir jemand aus meiner alten Klasse mehr berichten kann wie es damals war...so 1971,..72 ,73, 74, 75....

1 Kommentar(e) Letzter Beitrag: 30-09 [21:40] von Barbara Reinhart  

Mein Erster Schultag in Den Haag
02-08-2006 [16:59 BST]: Beitrag von:Lurchi Leber
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Zum Osterfest 1971 zogen meine Eltern und ich aus dem verschlafenen, provinziellen Bad Godesberg nach Den Haag um, wo wir ein Haus in der Hoogwerflaan bezogen. Bis zum Ende der Osterferien waren nur noch ein paar Tage Zeit und so drängte es, den Schulweg mit Tram und Bus zu erforschen. Auf meiner Erkundungsfahrt am letzten Ferientag wurde ich sogleich auf die ausgedehnten Grünzonen aufmerksam, die offenbar ganz Den Haag durchzogen. Als ich schliesslich die Schule mit dem Stadtplan ausgemacht hatte, fiel mir bei der Aussenbesichtigung auf der Rückseite des Gebäudes ein ausgebauter Autositz, sowie ein auf die Balustrade hochgestelltes Fahrrad auf. Das fand ich schon mal bemerkenswert.

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Experimentelles Theater
19-06-2006 [04:39 BST]: Beitrag von:Lurchi Leber
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Mit grossen Augen der Bewunderung verschlangen wir im Sommer 1973 die Berichte und Fotos aus der Schulchronik, die die Auftritte des Schultheaters zum Thema hatten. Die verdienten Schülermimen waren jedoch bereits allesamt von der Schule abgegangen, geblieben allein die Ehrfurcht vor der legendären Theater- AG, die bereits mehrere Schuljahre eine empfindliche Vakanz aufwies.

Dieser betrübliche Zustand sollte sich jedoch schlagartig ändern, als uns unsere tschechische Mitschülerin Eva Seflova Theaterluft zu schnuppern gab. Eva war eine Macherin, sie verstand es, Leute für ihre Ideen zu entflammen und schliesslich alle Beteiligten in einen Strudel der Ereignisse hineinzuziehen, dessen Ende nicht selten in einer Sensation mündete.

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Schulclub
11-04-2006 [13:39 BST]: Beitrag von:alex
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Viele von den Ehemaligen werden sich noch an die vielgeliebte Institution des Schulclubs erinnern.
Meine allererste Erinnerung daran fuehrt mich zurueck in die rauchdurchzogenen Raeume mit seinen schwarzverhaengten Fenstern des alten Schulgebaeudes im Van Stolkweg. Ich kann hoechstens elf gewesen sein und durfte zum ersten Mal mit meinen Klassenkameraden dabeisein. Tief beeindruckt standen wir in einer Ecke und bestaunten die 'Grossen', wie sie zu Jethro Tull's 'Locomotive Breath' ihre Hueften und Arme schwangen, rauchend am Boden sassen oder engumschlungen der Musik zuhoerten.

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Schulzeitung "Moondog" November 1972 (Taro Schilling)
17-09-2005 [23:46 BST]: Beitrag von:U.Munstermann
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Taro Schilling (Abi 1974) schreibt:
Die Schulzeitung "Moondog" wurde damals (1972/73) dem Vorbild der Zeitschrift "Pardon" nachempfunden und während der Monate August 1972 - Februar 1973 monatlich publiziert. [Anbei] ein Titelblatt sowie einen Beitrag zum ewig jungen Thema "Rauchen in der Schule"[..].


MOONDOG -die satirische Schulzeitung der Deutschen Schule Den Haag.
Ausgabe NOVEMBER 1972. Redaktion: Adel Faltas, Taro Schilling und Cito Habicht. Zeichnungen: Detlef Hensel.
Oben abgebildet die beliebten Talismanner der Zeitschrift: Lurchi Leber und Super- Wuper San.

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Eine Flut von Erinnerungen überschwemmt einen und Wehmut beschleicht das Herz
30-08-2004 [22:50 BST]: Beitrag von:U.Munstermann
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Dr. Hartmut Meyenberg (Abitur 1959) hat uns folgenden Bericht zur Veröffentlichung geschickt:

Lieber Ulrich,

mit großem Interesse habe ich Deinen Beitrag über die Erfolgsstory der Deutschen Schule nach dem 2. Weltkrieg (06.10.2003) gelesen. Eine Flut von Erinnerungen überschwemmt einen und Wehmut beschleicht das Herz. Hier mein Bericht:

„Mein Beitrag umfasst den Zeitraum Herbst 1954 bis Frühjahr 1959. Am Anfang stand der Umzug unserer Familie aus Deutschland nach den Niederlanden im Oktober 1954. Ich war damals 15 Jahre alt und bis dahin Schüler der Mittelschule in Osterholz-Scharmbeck bei Bremen gewesen. Mein Vater Dr. Hanns Meyenberg war gebeten worden, die Deutsche Schule in Den Haag nach dem 2. Weltkrieg wieder mit aufzubauen.

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Abitur 1983
23-02-2004 [22:27 GMT]: Beitrag von:U.Munstermann
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Gaby Knorr (geb. Kolb) (Abitur 1983) schickte uns dieses Foto mit folgendem Bericht:
"stehend v.l.n.r.: Andreas Eckert, Silke Hockart, Kathrin Draxler, Gunther Beyer, Uwe Mena, Michael Schroeder, Nicole Müller, Susi Sperling, Imke Kassin, Andrea Knott, Kathrin Hars
sitzend v.l.n.r. und von oben nach unten: Birgit Christ, Nicola Glinski, Michael Behling, Oliver Karnbrock, Hans-Peter Baron, Christof Halfmann, Isabelle de Keghel, Rita Stzge, Marion Richter, Edmee Vitztum v. Eckstädt, Maria Hunzinger, Andrea Stelzner, Kotaro Yamamoto, Ursula Kretschmann, Katja Kleine-Beck, Barbara Kollmar, Sabine Vogt, Alexander Klotz, Gaby Kolb, Annemarie Rahbeck-Jensen, Christian David und Jörg Schröter"

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Abitur 1983
23-02-2004 [22:20 GMT]: Beitrag von:U.Munstermann
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Gaby Knorr (geb. Kolb) (Abitur 1983) schickte uns dieses Foto mit folgendem Bericht:
"v.l.n.r. sitzend: Andreas Eckert, Birgit Christ, Nicola Glinski, Sabine Voght, Gaby Kolb, Andrea Stelzner, Maria Hunzinger, Barbara Kollmer (knieend), Ursula Kretschmann, Susi Sperling, Silke Hockart, Katja Kleine-Beck
stehend: Uwe Mena, Kathrin Draxler, Michael Schroeter, Alexander Klotz, Michael Behling, Christian David, Nicole Müller, Gunther Beyer, Oliver Karnbrock, Joerg Schroeter, Herr Schroeder, Hans-Peter Baron, Kotaro Yamamoto, Isabelle de Keghel, Christoph Halfmann, Rita Setzke, Annemarie Rahbeck-Jensen, Andrea Knott, Kathrin Hars, Imke Kassin, Edmée Vitzthum v. Eckstädt, Marion Richter"

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